Carnevale di Venezia

… bevor es hier im Rheinland richtig losgeht:

Beginnend im 12. Jahrhundert hat sich der venezianische Karneval bis 1797 in
Umfang und Lockerung der Sitten und Gebräuche immer mehr gesteigert.
Der spaßbefreite Eroberer der Serenissima Repubblica di San Marco, Napoleon Bonaparte,
bereitete dem Ganzen in Venedig ein vorläufiges Ende. Nach der Angliederung an Österreich und später
an das Königreich Italien, kam der Karneval zwar langsam wieder auf, aber die prunkvolle Blütezeit
mit dem ausgefallenen, großen Umzügen und die Exzesse während der wochenlangen Feierlichkeiten
waren vorbei. Ende der 1970er-Jahre wurde der Karneval im Rahmen der Biennale wiederbelebt und
von der Touristikbranche aufgriffen und als jährlich wiederkehrende Attraktion fest installiert.

Der Karneval ist nur bedingt mit dem deutschen, inbesondere mit dem rheinischen Straßenkarneval,
Karneval vergleichbar. Gruppen und Einzelpersonen, mit historischen entlehnten Kostümen sind rund
um die Piazza San Marco (Markusplatz) insbesondere zu den sehr frühen Morgenstunden oder im
Rahmen der organisierten Umzüge zu finden. Wir haben das Wochenende, wo teilweise sogar die
Fußgänger in Einbahn-Richtung belenkt werden müssen, gemieden und die Woche vor Rosenmontag
genutzt um uns dieses Schauspiel anzusehen.

 

 

 

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