Posts in Category: Bildergalerien

am Rhein

 

In loser Folge werde ich hier das ein oder andere Bild veröffentlichen, das am Rhein
entstanden ist. Die Locations liegen meist im Bereich Bonn, aber auch Köln, Düsseldorf
und andere Blicke auf den Rhein werden zu sehen sein. Bei dem ein oder anderen Bild
kommen Erinnerungen auf … das ist eines der Dinge, die Fotos können.

Ciudad de las Artes y las Ciencias

die Stadt der Künste und Wissenschaften war letztlich der Grund für einen Kurzurlaub in Valencia.
Der maßgeblich vom Architekten Calatrava gestaltete und sehr weitläufige Komplex wirkt wie aus
einer anderen Welt. Eine Mischung aus Freizeitpark und Ufo-Landeplatz bietet vielfältige fotografische
Motive, insbesondere die nächtlichen Aufnahmen haben durch das Spiel von Licht, Schatten,
architektonischen Teilen und den Wasserflächen eine besondere Atmosphäre.

Forstbotanischer Garten

im Kölner Süden ist besonders im Mai zu empfehlen, wenn der Rhododendron blüht.
Der schattige Wald mit seinen Lichtinseln und intensiven gelben, orangen, roten,
violetten und rosa Farbklecksen. 1-2 Stunden mit dem Fotoknips sollte man auf
jeden Fall einplanen, eher mehr als weniger.

 

LaPaDu … Landschaftspark Duisburg

Verlassene Industrieanlage und Natur … ein Widerspruch, naja oder auch nicht.
Der Landschaftspark Duisburg-Nord, auf dem Gelände des ehemaligen Hüttenwerk
Duisburg-Meiderich,ist ganzjährig frei zugänglich. An den Wochenende, nach Einbruch
der Dämmerung, sind einzigartige Beleuchtungseffekte zu sehen. Der seit mehr als
25 Jahren andauernde, langsame und sicherheitskontrollierte Verfall von Beton und
Stahl in Verbindung mit der Ausbreitung der Natur zieht mich immer wieder dort hin.
Insbesondere in der Woche hat man Zeit und Muße. Für das Gelände mit all seinen
Möglichkeiten, Ein- und Ausblicken, Perspektiven und Motiven sollte man sich so
ca. 3 Stunden Zeit nehmen … und zum Abschluss eine Currywurst. Was will man mehr.

Rheinaue … das grüne Herz von Bonn.

Zwischen den Stadtbezirken Bonn und Bad Godesberg, angrenzend an das
ehemalige Regierungsviertel, liegt der Hauptteil einer ehemaligen Auenlandschaft,
die für die Bundesgartenschau 1979 umgestaltet wurde und mittlerweile unter
Denkmalschutz steht.
Das Gesamtgelände ist 160 ha groß und umfasst auch Flächen auf der rechten Rheinseite.

In der Parklandschaft finden regelmäßig Veranstaltungen (z.B.: jeden 3. Samstag
im Monat Flohmarkt mit ca. 1500 Ständen, Rhein-in-Flammen, Rockkonzerte,
Heißluftballontreffen etc.) statt.. Aber auch an den übrigen Tagen kann man hier
einen 2-3 stündigen Spaziergang machen, den japanischen Garten genießen,
den Gänsen auf den Seeflächen zusehen, den Schiffen auf dem Rhein nachblicken
oder einfach ein bisschen die Seele baumeln lassen … in den Sommermonaten ist
man natürlich nicht alleine, aber im Winter hat der Park auch seine Reize und
unter der Woche ist nicht wirklich viel los.

Mit etwas Glück wird der Frühaufsteher mit einem spektakulären Sonnenaufgang
mit der Kulisse des Siebengebirges belohnt.

im Garten

… heute war es mal wieder soweit, schönes Wetter und eigentlich nichts auf der Agenda.

Also raus in den Garten … diesmal wieder mit Kamera und einem adaptierten 1,2/58er Objektiv nebst 2 Zwischenringen.
Diese Art der Fotografie hat es mir seit einem Seminarbesuch angetan. Es geht nicht so sehr ums sehen, sondern eher ums entdecken.
Man nähert sich mit der Kamera am Auge dem Objekt auf sehr kurze Distanz, dann erst sieht man das Motiv bzw. das spätere Bild.
Sehr spannend wie ich finde, ich hoffe es gefällt Euch.

ohne Moos …

… oder mit Moos.

mit dem Laowa 2,5-5:1 – Makro auf kleiner Tour im Garten.
Ein mit Moos bewachsener Ziegelstein hat es mir angetan.

Alt wie ein Baum

möchte ich werden.

Diese Zeile aus dem Phudys Lied kommt mir immer wieder in den Sinn,
wenn ich durch den Wald gehe und alte Bäume ansehe.
Ihre mächtigen Stämme, ihre weit ausladenden Kronen mit oder ohne Blätter
und das teils sichtbare Wurzelwerk lassen mich immer wieder ehrfürchtig staunen
und die Kamera auspacken. Selbst ein alter Mensch ist von seinen Jahren nur
ein Kleinkind oder bestenfalls ein Teenager gemessen am Alter einiger Bäume.

Hochwasser … alle Jahre wieder

… der Rhein im Bereich Bornheim-Hersel. Gegenüber der Rheininsel Herseler Werth.

Das Werth ist Naturschutzgebiet, betreten streng verboten.

 

Venedigs Kanäle, Gassen und Plätze

Kanäle, Gassen und Plätze… die Lebensadern, der Herzschlag dieser einzigartigen Stadt. Was in jeder anderen Stadt die Straßen sind, sind in Venedig die Kanäle. Viele historische Kanäle sind über die Jahre zugeschüttet worden und dienen nun den Touristenströmen und den Einheimischen als „Fußgänger-Highway“. Fußgängerzonenartig sind hier Geschäfte und Marktstände erreichbar, ein ständiger Strom schlängelt sich zu den kleineren und größeren Plätzen sowie den allseits bekannten Sehenswürdigkeiten. Diese ehemaligen Kanäle werden Rio Terà genannt. Andere Kanäle dienen auch heute noch dem Transport von Waren, Gütern, Rohstoffen und Personen. Gondeln sind natürlich in vielen Kanälen zu finden, ein venezianisches Symbol der alten Zeit und beliebte Touristenattraktion. Ein relativ dichtes Netz von Haltestellen der öffentlicher Linienschiffe reiht sich an den Ufern der größeren Kanäle auf. Diese Vaporetti bringen einen in Venedig an Punkte, von denen man dann recht zügig wichtige zentrale Gebäude und Plätze erreicht … ein sehr gut funktionierendes System mit entsprechendem Andrang in den rush-hours.

Venedig hat sehr viele Kirchen, die meist einen einen Campo haben, um den herum sich Bürgerhäuser und Geschäfte ansiedelten. Eigentlich muss man sagen „hatte sehr viele Kirchen, denn viele sind nur noch baulich, aber nicht mehr kirchlich erhalten. Jetzt sind sie Geschäfte, Konzertsäle, Museen oder einfach nur baufällig oder geschlossen … das ist die heutige Realität

Venedig ist nicht groß, die fußläufigen Entfernungen eher kurz …. aber man kann sich prima verlaufen. Ich habe noch nie einen Ort besucht, an dem so häufig ratlose Personen mit einem Stadtplan hantierten. Und ich habe noch nie einen Ort besucht, an dem man sich Nachts durch einsame Gassen oder auf belebten Plätzen bewegen kann, ohne einen Gedanken an die persönliche Sicherheit oder die wertvolle Kamera verschwenden zu müssen.

Man kann mit etwas Einfühlungsvermögen und Orientierung lernen sich in Venedig zu bewegen, dann macht es erst richtig Spaß. Versteckte Garten, Sackgassen, marode Brücken, Wassertore -die Eingänge zur Kanalseite-, interessante Geschäfte … oder einfach nur die Wohnbereiche der wenigen verbliebenen Venezianer … in Abwechselung zu den bekannten Sehenswürdigkeiten und dem Trubel ist das einfach nur entspannend. Aber das Beste und Balsam für die Seele und die gestressten Nerven ist das Fehlen des Autoverkehrs … schon nach 1-2 Tagen macht sich das bemerkbar … wer sich dann auf einen Tagesausflug zum Lido aufmacht, wird es erleben … dort fahren Autos, Mopeds und Busse.